Jiftach und seine Tochter
Eine biblische Tragödie
EVANGELISCHE VERLAGSANSTALT
Leipzig
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Cover: Friedrich Lux, Halle/Saale
ISBN 978-3-374-06755-8 // eISBN (PDF) 978-3-374-06756-5 eISBN (EPUB) 978-3-374-06757-2
Biblische Gestalten
Herausgegeben von Christfried Böttrich und Rüdiger Lux
Band 33
EVANGELISCHE VERLAGSANSTALT
Leipzig
1. Jiftachs Tochter – eine hebräische Iphigenie?
2. Die Tragödie und das Tragische
3. Das Tragische und die Bibel Israels
2. Jiftach im Deuteronomistischen Geschichtswerk
3. Jiftachs Ort im Richterbuch
4. Die Komposition der Jiftacherzählung
5. Die Entstehung des Jiftachzyklus
6. Jiftach – eine literarische Biographie
6.1. Prolog: Israels Ungehorsam – JHWHs Zorn
6.2. Vertreibung und Heimholung
6.2.1. Ammoniter und Gileaditer
6.3.1. Der Vorwurf des Ammoniterkönigs
Exkurs I: Kemosch, der Gott der Ammoniter
6.4. Jiftach und seine Tochter
6.4.1. Die Verleihung des Geistes
Exkurs II: Gelübde in der Bibel Israels
Exkurs III: Menschenopfer im alten Israel?
6.4.2.3. Reigentänze für den Sieger
6.4.2.4. Die Selbsterniedrigung des Vaters
6.4.2.5. Die Selbstbehauptung der Tochter
6.4.2.6. Opfertod und Memorialkultur
6.5. Jiftachs Bruderkrieg mit Efraim
6.5.1. Efraims Anklage und Drohung gegen Jiftach
6.6. Jiftachs Tod und Begräbnis
6.7. Abrahams Sohn und Jiftachs Tochter – eine kanonische Lektüre
2.1. Josephus: Vom Unglück im Glück
2.2. Pseudo-Philo: Vom rechten Beten
2.3. Rabbinica: Toratreue oder Toravergessenheit?
3.1. Origenes: Ein stellvertretendes Opfer
3.2. Ambrosius: Eine Kollision der Pflichten
3.3. Johannes Chrysostomos: Des Teufels List und Gottes Pädagogik
3.4. Aurelius Augustinus: Vom gerechten und vom ungerechten Töten
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About Jiftach und seine Tochter: Eine biblische TragödieEs gibt Geschichten, von denen mancher wünscht, sie stünden besser nicht in der Bibel. Die Erzählung von „Jiftach und seiner Tochter“ aus dem Buch der Richter gehört zu ihnen. Kaum ein Prediger, der den Mut hat, sie seiner Gemeinde zuzumuten. Die Urteile, die die Ausleger der zurückliegenden Jahrhunderte über Jiftach fällten, können widersprüchlicher nicht sein. Wer oder was war dieser Richter aus Israel? Glaubensheld oder Kindermörder, Täter oder Opfer, Sieger oder Verlierer? Oder war er vielleicht beides in einer Person? Verdichtet sich in seiner Gestalt und der seiner Tochter die Paradoxie des Glaubens, in dem der Unglaube wohnt, des Glücks, in dem das Unglück rumort, des Sieges, der zur Niederlage wird? |
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